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Review at Orkus

Wie lange wir noch auf einen Nachfolger von Sonnenheim warten müssen,
vermag (oder will) Kim Larsen nicht verkünden,
aber sollten ihm noch weitere gute Ideen wie für seine Nachtschattengewächse ("Solanaceae") in den Kopf fallen,
ist die Wartezeit mehr als nur auszuhalten. Für sein aktuelles Projekt holte der Däne nicht nur uralte,
für sein Hauptprojekt ungeeignete Songs aus seinem Archiv,
sondern sich auch noch gestandene Folk-Musiker(innen) wie zum Beispiel Michael Laird (Unto Ashes)
oder Chelsea Robb (Arrowwood) an seine Seite, um ein für ihn ungewohntes Terrain zu betreten:
ursprünglichen Folk ohne Pathos;
Solanaceae troddelt sich gemütlich-genüsslich und naturbeflissen durch altfolkige Ursphären,
dem Reinen sehr nahe und stark in Richtung traditionellen britischen Folks ähnlich In Gowan Ring.
Ebenso ungewohnt sind die Gesangseinlagen von Kim, welche er jedoch meistert, als wäre das für ihn Tageswerk. Und sodurch ist Solanaceae eine weit weniger große Überraschung, als man vielleicht meinen könnte,
denn das Album ist nicht nur im Konzept kompakt,
sondern auch in der stimmigen Durchführung als Ganzes eine fast perfekte Angelegenheit –
selbst wenn man sich mit Cover und Layout erst einmal in die merkwürdige Geisteswelt
des Herrn Larsen eingewöhnen muss,
passt das Visuelle doch auf den ersten Blick schwerlich zum Akustischen... (9)

Thomas Sonder

 



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