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Review at kulturterrorismus.de (In German)
http://kulturterrorismus.de/rezensionen/solanaceae-solanaceae.html

Kim Larsen, seines Zeichens der Mastermind hinter Of The Wand And The Moon,
offenbart mit Solanaceae (Nachtschattengewächse) ein neues Sideprojekt,
welches im Gegensatz zu OTWATM im psychedelischen Folk der 60er/ 70er ankert & verträumte Zeilen transportiert, die zum Teil Michael Laird (Unto Ashes) und John van der Lieth (Sonne Hagal) texteten.
Bei der Verwirklichung des selbst betitelten Debüts von Solanaceae
unterstützten den Dänen des Weiteren die Künstler Vicent Farrow (Akkordeon (Solbot)), William Wiegard (Französisches Horn), Pythagumus Marshall (Violine (Novemthree)), Anne Eltard (Violine, Gesang), Fanella Overgard (Gesang), Louise Nipper (Gesang) und Chelsea Robb (Gesang (Arrowwood)),
weshalb die interessierte Hörergemeinde 13 ausgefeilte Tondokumente erwarten,
die durch vielfältige Instrumentierung und Gesangsdarbietungen bestechen.
Inhaltlich präsentiert Solanaceae eine naturromantisch wie liebliche Erzählung,
die mittelalterlich angehaucht wie berauscht durch die “bösen” Nachtschattengewächse
über Geschehnisse im Wald berichtet.
Wer in dieser hektischen Welt Zeit & Muse findet, zieht sich die amüsante Texte im schönen Booklet,
welche durch das Einflechten des Cartoons “Les Chasseurs De La Nuit” von Johan De Moor
einen schönen Rahmen erhalten.
Musikalisch liefert die “Armee” um Kim Larsen auf “Solanaceae” ein hypnotisches Folkwerk ab,
welches mit Neofolk nur wenig gemein hat und vornehmlich aus Psychedelic Folk der 60er / 70er Jahre besteht,
der damals massiv zur Verbreitung von bewusstseinserweiternden Drogen beitrug und heute noch Personen erfreut, die sich mit “Material” aus Nachtschattengewächsen (Engelstrompeten usw.) “umschießen”.
Fließende Gitarren- & Violinenlinien treffen auf weibliche wie männliche Stimmbandarbeiten
und finden Akzentuierung durch Percussion,
Hörner usw., dürfte die passende Umschreibung für die zu vernehmenden Sounds auf “Solanaceae” sein,
die sich schnell zu Ohrwürmern entwickeln.
Daher die knappe Stunde Spielzeit sehr geschlossen in die Gehörgänge drängt,
verzichtet meine Wenigkeit auf die Nennung eines Anspieltipps,
sondern empfiehlt für das beste Hörerlebnis einen Hördurchlauf ohne taktische “Boxenstops”.
Diejenigen, die Folk mit Ecken und Kannten suchen,
sollten “Solanaceae” von Kim Larsen & Friends unbedingt vorher antesten, um keinen Fehlkauf zutätigen.
Fazit:
Zur Verkürzung auf einen Nachfolger von OTWATM’s “Sonnenheim” (2005) bestimmt ein “Schmankerl” für die geneigte Konsumentenschaft, aber halt Solanaceae und nicht OTWATM! Individuen, die Psychedelic Folk im altertümlichen Gewand der 60er / 70er mögen und sich weniger für Neofolk begeistern können, sollten Kim Larsen’s Sideprojekt Solanaceae unbedingt antesten – meine Empfehlung.

 



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