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Review at Ikonen Magazin (In German)
http://www.ikonenmagazin.de/rezension/Solanace.htm

:Of the Wand an the Moon:, das Neofolk-Projekt von Kim Larsen,
hat zweifellos eine eindrucksvolle Spur in diesem kleinen Genre hinterlassen und mit Akustgitarre,
Keyboards und finster-introspektivem Sprechgesang einen unverkennbaren eigenen Stil kreiert.
Auf dem letzten offiziellen Album "Sonnenheim" bereits wurden die Melodien komplexer,
das Arrangement vielschichtiger und die Besetzung internationaler.
So waren die Erwartungen an ein neues Album hoch.
Umso irritierender erschien die Tatsache, dass es sich bei Soloanaceae, was "Nachtschattengewächs" bedeutet, nicht um ein offizielles :OTWATM:-Album handeln sollte, sondern um ein neues Nebenprojekt.
Noch bemerkenswerter ist es, dass sich Kim Larsen mit Chelsea Robb (Arrowwood), Pythagumus Marshall (Novemthree), Michael Laird (Unto Ashes), John van der Lieth (Sonne Hagal),
Fenella Overgaard (:Of The Wand & The Moon:), Vincent Farrow (Solblot)
und Anne Eltard zahlreiche Mitstreiter suchte, die dem Album ein eigenes Gesicht verleihen sollten.
Mittels Akustikgesang, Gitarre, Violine, Bodhran, Akkordeon, Flötenklänge
und Perkussion erschuf man ein in sich sehr geschlossenes Werk des Psychedelic-Folk,
das weniger an den apokalyptischen Sound des Neofolk anknüpft,
als vielmehr an den melancholischen Gestus der 1960er-Folk-Balladen.
Von ferne Grüßen Simon & Garfunkel und Leonard Cohen, doch vorgeschwebt haben dürfte Larsen eher
Pearls Before Swine oder auch Charles Manson.
So etwas findet Freunde, zweifellos.
Und technisch ist das "Debüt" von Solanaceae sauber produziert.
Was etwas irritiert, ist das durchaus witzige und grell-bunte Mittelalter-Cover,
das man eher von Gae Bolg erwartete hätte,
und das die Erwartungen in die falsche Richtung lenkt (eine bewusste Falle?).
Die Musik hingegen ist sehr ruhig, so ruhig, dass man einen Anflug von Monotonie nicht loswird -
vor allem beim mehrmaligen Hören.
Dann nämlich wirkt das immer gleiche gitarrenbasierte Arrangement nicht unbedingt originell.
Etwas zuviel der hippiesken Idylle?
Ungeachtet aller möglichen Einwände hat das Album deutliche Höhepunkte:
„The Blood Of My Lady“ ist eine schöne, kraftvolle Ballade.
„I Saw Them Through The Pines” erinnert im Duktus dann an frühe :OTWATM:-Stücke,
während „Midnight Garden“ nicht nur durch den Sänger an Sonne Hagal gemahnt.
Doch diese Wechselhaftigkeit lockert das Gesamtbild willkommen auf.
Wer sich nach dem finsteren Naturmystik von Kim Larsens frühen Alben sehnt,
wird von Solanaceae eher enttäuscht sein,
doch Fans von Psychedelic Folk, Current 93, In Gowan Ring und Backworld sind bestens bedient.

:ms:

 



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